Meine Website audiovisuelle-soziologie.de fungiert als wissenschaftlich orientierter Forschungsblog zur Etablierung und Weiterentwicklung einer audiovisuellen Soziologie als Teilbereich der qualitativen Sozialforschung.
Im Zentrum steht die Analyse audiovisueller Medien – insbesondere von Videos – als soziale Artefakte, die Prozesse der Sinnproduktion, Identitätsbildung und gesellschaftlichen Kommunikation strukturieren. Die Seite versteht audiovisuelle Soziologie als noch randständiges, aber zunehmend relevantes Forschungsfeld, das sich mit der systematischen Untersuchung von Bild-Ton-Material in sozialen Kontexten befasst.
Drei zentrale Funktionen von audiovisuelle-soziologie.de
Erstens dient die Website der theoretischen und methodologischen Fundierung. Es werden grundlegende Konzepte, Perspektiven und Fragestellungen der audiovisuellen Sozialforschung reflektiert, etwa zur Bedeutung von Video als Datenmaterial und zur Analyse medialer Praktiken.
Zweitens fungiert sie als Dokumentationsraum meines Dissertationsprojekts. Konkret stelle ich mein Forschungsprojekt zur „Gesundheitskommunikation auf YouTube“ vor, das betriebliche bzw. organisationale Kommunikationsprozesse von Universitätskliniken untersucht.
Drittens weist die Seite einen ausgeprägten praxeologischen Charakter auf. In Blogbeiträgen präsentiere ich empirische Anwendungen, methodische Vorgehensweisen (z. B. Einsatz von MAXQDA) sowie reflexive Elemente wie mein Forschungstagebuch. Dadurch mache ich audiovisuelle Analyse als konkrete Forschungspraxis sichtbar, etwa in der Untersuchung von Stadträumen (Hofgartenwiese Bonn) oder medialen Inszenierungen (Flashmob auf einem roten Teppich vor dem Hauptgebäude der Universität Bonn).
audiovisuelle-soziologie.de ist eine hybride Plattform aus Forschungsdokumentation, methodischer Reflexion und wissenschaftlicher Wissensproduktion. Ihr Erkenntnisinteresse liegt in der Rekonstruktion sozialer Wirklichkeit über audiovisuelle Medien, wobei insbesondere digitale Plattformen wie YouTube als Arenen sozialer Aushandlungsprozesse konzeptualisiert werden.
Ein Plädoyer für audiovisuelle Sozialforschung
Leidenschaft für das Audiovisuelle
Im Mittelpunkt dieser Website steht – neben der Geschichte und Theorien der audiovisuellen Soziologie – die Darstellung der praktischen Umsetzung methodisch-systematisch geleiteter Forschungsprojekte mit alltagsweltlicher Relevanz.
Audiovisuelle Soziologie stellt zwar noch einen marginalen Bereich der Soziologie dar, wird aber zunehmend bedeutender in der Sozialforschung.
Gestartet ist diese Website während des Dissertationsprojekts von Kathrin Rosi Würtz an der Universität Bonn über das Thema Gesundheitskommunikation @ YouTube.
Langfristig angelegt! Die Website audiovisuelle-soziologie.de wird auch nach der Promotionsphase dauerhaft die dynamischen Entwicklungen der audiovisuellen Soziologie im Blick behalten.
Audiovisuelle Medien prägen unser Denken, Fühlen und Handeln. Der Beitrag beleuchtet, wie Rezeption, Inkorporation und kreatives Produzieren neue Formen sozialer Kreativität, Identität und medialer Selbstgestaltung hervorbringen.
Während ich mein ForschungsTagebuch schreibe, ordnen sich meine Gedanken. Meist, nicht immer. Manchmal verwirren sich die Gedankenstränge noch mehr, aber immerhin weiß ich dann, wie es zu dem Hirnknoten kam.